Musik
Straßenmusiker verdienen mehr Geld, als
die meisten für möglich halten würden. Eine Zeitschrift für Music News begleitete mehrere Straßenmusiker über
Wochen hinweg und blickte ihnen über die Schultern, wenn die Einnahmen gezählt wurden. Und was da mit der Zeit
zusammenkam, erstaunte die Schreiberlinge und Fotografen der Musikzeitschrift über alle Maßen. So waren Einnahmen
von 70 bis 80 Euro am Tag absolut keine Seltenheit. Selbst an schlechteren Tagen kamen gut und gerne 40 € zusammen.
Besonders gute Tage brachten durchaus Einnahmen um die 120 €. Ein Wochenverdienst von 300 € und mehr ist für einen
fähigen Straßenmusiker durchaus zu erreichen.
Der Einsatz
spezieller
Prüfgeräte offenbarte sogar, dass sich durchaus
auch einmal die eine oder andere seltene Münze in den Gitarrenkoffer oder das Sammel-Schälchen eines
Straßenmusikers verirrt. Kein Wunder also, dass mancher Straßenmusiker auch zum Münzsammler wird. Doch ob Sammler
oder nicht: Die
Münzdosen füllen
sich rasch.
Einige Straßenmusiker
gaben dabei auch einige ihrer Taktiken Preis, derer sie sich regelmäßig bedienen, um die Kasse klingeln zu lassen.
Erfahrene Straßenmusiker gehen auf ihre Kundschaft zu. Sich irgendwo in die Fußgängerzone zu stellen und den
Gitarrenkoffer aufzuklappen, bringt zwar bisweilen eine gute Publikumsgunst – jedoch kaum Einnahmen. Sehr viel
effektiver ist es, vor Restaurants und dergleichen (auf jeden Fall dort, wo draußen gegessen und getrunken werden
kann) die Gitarre zu zücken und dort 4 bis 5 Lieder darzubieten (am besten bekannte Stücke). Den meisten
Restaurantbesitzern kommt so ein Troubadour meist gerade recht. Natürlich sollte man in jedem Fall vorher beim
Besitzer nachfragen, ob Musik erwünscht ist – doch meist ist dies der Fall. Anschließend geht man gezielt an den
Tischen Geld einsammeln. Dabei kommt weit mehr zusammen, als wenn man sich einfach nur an die Straßenecke stellt.
Die alten Hasen unter den Straßenmusikern wissen außerdem zu berichten, dass man Eisdielen eher meiden sollte. Dort
sitzen die Leute meistens nur kurz und verschlingen ihr Eis, ehe man allen Lieder fertig gespielt hat, was wiederum
die Einnahmen schmälert.
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